Seychellen


Die Seychellen, ein Archipel aus 115 Inseln im Indischen Ozean, zählen zu den schönsten Reisezielen für einen Traumurlaub. Mit ihren türkisblauen Gewässern, schneeweißen Sandstränden und beeindruckenden Naturlandschaften bieten sie ein echtes tropisches Paradies.



Ein Paradies aus der Nähe entdecken

Mahé – Die erste Begegnung mit den Seychellen

Ankunft im Paradies – mit Hindernissen


Oktober 2023, Seychellen – endlich! Wochenlang hatte ich mir ausgemalt, wie ich bei strahlendem Sonnenschein mit einer frischen Kokosnuss in der Hand am weißen Sandstrand entspanne. Schließlich war Trockenzeit! Doch das Schicksal – oder der Wettergott – hatte wohl andere Pläne.


Schon am Flughafen ging das Abenteuer los. Ich wartete geduldig auf meinen Abholservice, doch der schien sich entschieden zu haben, dass ich gar nicht existiere. Während ich langsam überlegte, ob ich mich einfach als Einheimischer ausgeben und zu Fuß losziehen sollte, entdeckte ich endlich ein Schild meines Reiseveranstalters. Erleichtert rannte ich darauf zu – und wurde direkt ausgebremst. „Sie stehen nicht auf der Liste“, sagte der Fahrer knapp und deutete auf zwei andere Reisende, die er stattdessen mitnehmen sollte.


Super. Gerade erst angekommen und schon fühlte ich mich wie der letzte ungebuchte Koffer auf dem Gepäckband. Doch dann – ein Hoffnungsschimmer! Die beiden Mitreisenden, wohl mit einem Herz aus Gold ausgestattet, boten mir an, mitzufahren. Halleluja! Also rein ins Auto und ab Richtung Hafen, wo unser Segelkatamaran wartete.


Doch während ich mich innerlich noch über meine spontane Rettung freute, geschah das Unvermeidliche: Der Himmel zog sich zusammen, als hätte jemand den düsteren Instagram-Filter „Tropensturm Deluxe“ aktiviert. Ich beschloss, es als dramatische Kulisse für meinen perfekten Urlaubsstart zu sehen.


Am Hafen angekommen, luden wir unser Gepäck aus – und ich fragte mich insgeheim, ob ich vielleicht besser Schwimmflügel statt Sonnencreme hätte einpacken sollen.

Von der Lagune 620 zum Überraschungskatamaran – Eine Reise mit unerwartetem Twist

Ankunft im Paradies – mit Hindernissen (Teil 2)


Meine Retter aus der misslichen Flughafensituation stellten sich als supernettes Pärchen aus Hamburg heraus. Also nicht nur Lebensretter, sondern auch noch sympathisch – ein doppelter Glücksgriff! Gemeinsam gaben wir am Hafen unser Gepäck ab und erledigten noch ein paar Formalitäten, während sich der Himmel weiter verdächtig dunkel färbte.


Kurz darauf lernten wir den Rest unserer Segelcrew kennen: Zwei Pärchen aus Schweden. Perfekt, dachte ich – wenn schon Schiffbruch, dann wenigstens mit einer gut durchmischten europäischen Besatzung.


Doch dann kam der nächste Plot-Twist: Unser eigentlich geplanter Luxus-Katamaran, eine stattliche Lagoon 620, war… nun ja, außer Gefecht. Technische Probleme, Reparaturen – kurzum, wir mussten uns mit einem kleineren Modell zufriedengeben. Und so wurde aus unserem schwimmenden Palast die Lagoon GACKA.


„GACKA“ – ein Name, der bei mir spontan eher Assoziationen mit einem verirrten Wasservogel als mit einer eleganten Yacht weckte. Aber gut, ich war ja auf Abenteuer eingestellt. Und wie heißt es so schön? Es kommt nicht auf die Größe an, sondern auf die Wellen, die man macht!


Warten auf die GACKA – oder: Shopping mit Hindernissen


Während wir also darauf warteten, unser neues schwimmendes Zuhause zu beziehen, beschlossen das Hamburger Paar und ich, die Zeit sinnvoll zu nutzen – sprich: Wir zogen los, um Eden Island unsicher zu machen.


Erster Halt: Die Apotheke. Denn wir waren nicht nur kluge, sondern auch vorsichtige Abenteurer. Einer unserer Stopps sollte Cuisine Island sein, eine berühmt-berüchtigte Mückenhochburg. Und da wir keine Lust hatten, als wandelndes Buffet für die blutrünstigen Inselbewohner zu enden, deckten wir uns mit allem ein, was der Antimücken-Markt hergab.


Danach ging’s weiter zu den Souvenirläden. Man kann ja nie früh genug anfangen, über Mitbringsel nachzudenken – auch wenn ich mir noch nicht sicher war, ob ich nach diesem Start in den Urlaub nicht eher eine Flasche Hochprozentiges als ein geschnitztes Holzschild mit „Welcome to Paradise“ brauchen würde.


Zur Belohnung gönnten wir uns dann noch einen Crêpe und einen Kaffee – ein kleines Stück Frankreich mitten im Indischen Ozean. Doch gerade als wir gemütlich plauderten und das Urlaubsfeeling langsam in die richtigen Bahnen lenken wollten, passierte es: Der Himmel öffnete seine Schleusen. Und zwar nicht so ein romantisches Tropentröpfeln, sondern Regen, der uns innerhalb von Sekunden klatschnass machte.

Klar, warmer Regen – aber eben auch nasser Regen. Also blieb uns nichts anderes übrig, als unter dem nächstbesten Dach Schutz zu suchen und uns darüber zu amüsieren, wie wir innerhalb von Minuten von entspannten Touristen zu tropfnassen Pinguinen mutiert waren.

Fazit des Tages: Die Seychellen meinten es gut mit uns – sie wollten uns nur gleich mal zeigen, dass das Abenteuer hier hinter jeder (Wolken-)Ecke lauert!



Dort im Hafen lagen sie, die beeindruckenden Schiffe und wir konnten nicht anders, als uns vorzustellen, dass eines dieser Prachtstücke vielleicht uns gehören könnte.


„Vielleicht ist ja das hier unser neues Zuhause für die nächsten Tage“, haben wir uns scherzhaft gesagt. „Oder das! Oder das!“ Wir haben uns durch die Schiffe geschwungen, als wären wir Teil einer Segelregatta und haben die glänzenden Mastspitzen, die riesigen Segel und den Luxus in den Augen der anderen Skipper bewundert.



Leinen los – und die erste Überraschung


Endlich war es so weit! Nach all dem Warten, dem Regen und der spontanen Mückenschutz-Großeinkaufsaktion durften wir endlich auf unseren Katamaran. Die Spannung an Bord war greifbar – alle waren neugierig, wie unser neues schwimmendes Zuhause wohl aussehen würde.


Und dann, nach dem ganzen Spekulieren, kam unser kleiner Katamaran um die Ecke namens GACKA

Wenn man eine Segelreise bucht, hat man gewisse Vorstellungen. Ich zum Beispiel hatte mich bewusst für eine Lagoon 620 entschieden – ein geräumiger Katamaran, der nicht nur Platz für einen richtigen Koffer bot (statt dieser unförmigen, halb rollenden Reisetaschen), sondern auch eine große Kabine mit geräumigem Bad versprach. Ein Hauch von Luxus auf dem Wasser.

Stattdessen stand ein kleineres Modell bereit. War das ein Problem ? JAAAA? . War es anders als erwartet? Definitiv.


Kabinenlotterie – mit unerwartetem Ausgang

Man gönnt sich ja sonst nichts, dachte ich mir, und investierte guten Gewissens in eine extra große Kabine für meinen Traumurlaub. Schließlich wollte ich ja nicht nur auf dem Wasser sein, sondern auch ein bisschen Platz auf dem Schiff haben. Und dann kam der Moment der Wahrheit: Ich betrat mein neues Reich – und suchte noch kurz den Rest davon.

Weniger Platz, mehr Improvisation

Meine großzügige Kabine schrumpfte auf ein kompakteres Format. Statt separatem Bad waren Toilette und Dusche nun in einem – und das brachte so seine eigenen Herausforderungen mit sich. Besonders charmant: Toilettenpapier durfte nicht ins Klo geworfen werden, sondern wanderte in einen Müllbeutel, der in der tropischen Wärme recht schnell… präsent wurde. Regelmäßiges Entsorgen war also nicht nur eine Empfehlung, sondern eine Notwendigkeit.


Denn anstelle meiner gebuchten Luxus-Suite fand ich mich in einer… nennen wir es mal sehr effizienten Kabine wieder. Übersichtlich, kuschelig, mit dem gewissen „Man-kann-sich-hier-wirklich-nirgendwo-verlaufen“-Charme. Während ich noch versuchte, mir die Raumverhältnisse schönzureden, entdeckte ich dann, dass einige Mitreisende – die keinen Aufpreis bezahlt hatten – in den geräumigen Luxuskabinen untergebracht wurden. In diesem Moment verlor mein Hirn für ein paar Sekunden die Verbindung zur Realität.


Natürlich war der erste Reflex: empörtes Drama mit einer Prise fassungsloser Verzweiflung. Die Crew bekam das selbstverständlich mit, schaute ein bisschen betreten und versuchte, die Stimmung zu retten. Aber dann – irgendwann zwischen Schnauben, Kopfschütteln und „Das kann doch nicht sein!“-Gemurmel – kam die kollektive Erkenntnis: Wir sind auf einem Katamaran. Im Paradies. Mitten im Indischen Ozean. Und das eigentliche Highlight dieses Urlaubs spielt sich sowieso nicht in der Kabine ab, sondern draußen, auf dem Wasser, mit traumhaften Stränden, Schnorchelausflügen und Sonnenuntergängen, die für jede Quadratmeter-Diskussion entschädigen.



Duschen & Strom: Kein Problem


Warmes Wasser? Gab es zum Glück problemlos. Und auch die Steckdosen funktionierten einwandfrei, was auf einem Katamaran nicht immer selbstverständlich ist. Wer also dachte, er müsse zwischen Sonnenuntergang und Sternenhimmel in einen Kampf um den letzten Prozent Akku gehen – nein, so schlimm war es nicht

Setzt die Segel – und reicht den Takamaka!


Nachdem der Kabinen-Schock offiziell für beendet erklärt wurde und sich unsere Stimmung wieder auf „Urlaubsmodus“ umgestellt hatte, konnte die Reise endlich richtig losgehen! Der Katamaran legte ab und plötzlich fühlte sich alles genau so an, wie ich es mir erträumt hatte – nur mit etwas weniger Quadratmetern zum Ausbreiten.


Zur Feier des Tages gab es ein leckeres verspätetes Mittagessen an Bord, und spätestens nach dem ersten Bissen war klar: Essen heilt alle Wunden. Aber das wahre Highlight? Takamaka! den es jeden Tag geben sollte, diesen lokalen Rum, der so gut war, dass er uns direkt alle Sorgen von der Reling pustete. Dazu wurden getrocknete Chips aus exotischen Früchten gereicht.

Vielleicht lag es am Rum, vielleicht an der Meeresbrise, aber die Stimmung war auf einmal genial.


Wir saßen zusammen, erzählten, lachten und sahen zu, wie sich der Himmel von tief schwarz langsam aufklarte . Die Häuser von Mahé verschwanden in der Ferne, vor uns lag das offene Meer – und mit jedem Schluck Takamaka war ich mir sicherer: Das hier würde eine legendäre Reise werden!



Also, wir machten uns auf den Weg von Mahé mit dem Katamaran in Richtung Béau Vallon. Nach einer ruhigen Fahrt (wo wir uns natürlich wie echte Seefahrer fühlten) setzten wir den Anker.


Während Mike – der unermüdliche Küchenzauberer – seine Finger gekonnt an den Töpfen und Pfannen, als ob er das Abendessen gleich in einer neuen Dimension zubereiten würde voll in seinem Element aufging, genossen wir die Abendstimmung.


Beau Vallon:


Vom Katamaran aus hatten wir einen atemberaubenden Blick auf Beau Vallon. Die Bucht war malerisch, und auch wenn der Himmel ziemlich bedeckt war und kein goldenes Licht den Abend zierte, hatte der Moment trotzdem seine ganz eigene Magie.


Beim Abendessen saßen wir entspannt und blickten auf das ruhige Wasser, das die Lichter von den nahegelegenen Häusern spiegelte. Es war fast, als würde das sanfte Schaukeln des Katamarans die Stille noch intensiver machen, während wir unserAbendessen in vollen Zügen genossen, das fast genauso beeindruckend war wie der Blick aufs Meer. Die Nacht verbrachten wir dann in der Bucht, wo es ruhig und friedlich war – der perfekte Abschluss für einen Tag voller tropischer Abenteuer und kulinarischer Höhenflüge.

Der Blick auf Beau Vallon, die dunklen Wasserflächen, die mit Lichtpunkten gefüllt waren – das war der perfekte Abschluss für diesen ersten Tag. Kein goldenes Licht, aber ein Himmel voller Geschichten

"Die erste Nacht auf dem Katamaran – und ich habe geschlafen wie ein Baby. Das sanfte Schaukeln des Bootes war wie eine natürliche Einschlafhilfe, die mich in einen tiefen, erholsamen Schlaf gewiegt hat. Keine störenden Geräusche, nur das leise Plätschern des Wassers und die frische Meeresbrise. Es fühlte sich an, als würde das Meer selbst dafür sorgen, dass ich mich vollkommen entspanne.


Am nächsten Morgen wurden wir mit einem herrlichen Frühstück belohnt. Frisches Obst, saftige Ananas und süße Mango, duftender Kaffee, Käse und knackiges Brot – alles mit Blick auf das unendliche Blau des Ozeans. Die frische Luft, die leichte Brise und das Gefühl von völliger Freiheit machten diesen Moment perfekt. Es war einer dieser Morgen, an denen man einfach nur dankbar ist, hier zu sein, mitten im Paradies.“


Anse Major

Manche Orte fühlen sich an, als wären sie ein wohlgehütetes Geheimnis – Anse Major ist genau so ein Ort. Abgelegen, nur mit dem Boot oder über einen Wanderweg erreichbar, und genau deshalb so besonders.


Unser Weg führte uns übers Wasser dorthin, und als wir uns der Bucht näherten, wurde mir sofort klar: Das hier ist kein gewöhnlicher Strand. Eingebettet zwischen hohen Granitfelsen, umgeben von dichter Natur und fernab jeder Hektik, lag dieses kleine Paradies vor uns. Das Wasser so klar, dass man schon vom Boot aus die Fische unter der Oberfläche sehen konnte, der Sand strahlend weiß, fast unberührt.


Beim Schnorcheln tauchte ich in eine Unterwasserwelt ein, die so lebendig war, dass ich die Zeit komplett vergaß. Bunte Fische glitten an mir vorbei, und das Licht brach sich in den Wellen, als würde es mit dem Meer tanzen. Die Ruhe hier war unglaublich – keine lauten Geräusche, nur das sanfte Plätschern der Wellen und der Wind, der durch die Palmen strich.


Ich ließ mich einfach treiben, atmete die salzige Meeresluft ein und genoss diesen Moment völliger Freiheit. Anse Major war nicht nur eine Bucht – es war ein Ort, an dem die Natur in ihrer reinsten Form spürbar war. Ein Fleckchen Erde, das mich für einen Moment alles andere vergessen ließ.


keine Restaurants, keine Liegestühle, keine touristischen Einrichtungen. Nur der weiche Sand, das klare Wasser und eine Stille, die man kaum noch kennt.


Gerade diese Abgeschiedenheit macht den Zauber dieses Ortes aus. Vielleicht legt mal ein lokaler Fischer mit seinem Boot an, vielleicht sind ein paar andere Abenteurer hier, die den Weg auf sich genommen haben – aber oft hat man das Gefühl, als gehöre dieser Strand einem ganz allein.


Wer die Seychellen in ihrer ursprünglichsten Form erleben will, wird Anse Major lieben. Hier gibt es nichts, was ablenkt – nur die Schönheit der Natur, das Rauschen der Wellen und das Gefühl, für einen Moment alles hinter sich lassen zu können. Ein kleines Paradies, das einen daran erinnert, wie einfach Glück manchmal sein kann.


Cousine – Ein kleines, aber faszinierendes Eiland



Cousine Island ist ein Naturparadies und Heimat vieler endemischer Arten. Es ist ein privates Naturschutzgebiet und bekannt für seine unberührte Natur.

Cousin Island – Naturparadies mit (sehr) hungrigen Bewohnern

Die Seychellen sind ein Traumziel für alle, die weiße Strände, türkisblaues Wasser und eine atemberaubende Tierwelt lieben. Und dann gibt es Cousin Island – ein wahres Naturparadies. Doch neben seltenen Vögeln und beeindruckender Flora gibt es dort auch eine Spezies, die besonders aktiv ist: Mücken. Viele. Sehr viele.

Ich war vorbereitet. Wirklich. Noch auf Mahé hatte ich mich mit sämtlichen Anti-Mücken-Mitteln eingedeckt, von Sprays über Cremes bis hin zu allem, was die örtliche Apotheke hergab.

Unser Ausflug auf die Insel Cousin begann vielversprechend. Unser Skipper, ein Mann mit zweifelhaftem Humor, drückte uns eine Überlebensstrategie in die Hand: „Alles auftragen, was ihr habt! Lange Kleidung, Mückenspray, weiße Sachen – und bloß kein Schwarz!“ Schwarz sei das Äquivalent zu „Mücken-Buffet eröffnet“.

Brav befolgten wir seine Anweisungen. Weiße Klamotten, von Kopf bis Fuß eingesprüht – wir waren bereit! Oder zumindest dachten wir das.

Kaum auf der Insel, begann der Angriff. Eine Armada an Mücken stürzte sich auf uns wie hungrige Vampire nach drei Tagen Diät. Ich hatte weiße Kleidung an, also dachte ich mir: „Puh, Glück gehabt.“ Denkste! Die Biester waren entweder farbenblind oder einfach gnadenlos. Meine Beine? Ein Gratis-All-you-can-eat-Buffet. Meine Arme? Frisch eröffnetes Mücken-Restaurant.

Ich hatte helle Kleidung an,war eingecremt, eingesprüht, quasi versiegelt – und trotzdem wurde ich zum All-you-can-eat-Buffet. 300 Stiche? Mindestens.

Während wir die unglaubliche Natur bestaunten – die vielen Vögel, die unberührte Landschaft – gab es eigentlich nur eine Lösung: Flucht ins Meer. Kaum waren wir wieder an Land, ging das große Kratzen weiter. Cousin Island ist zweifellos wunderschön, aber wer dorthin fährt, sollte wissen: Mückenschutz ist kein Extra, sondern überlebenswichtig.

Doch dann sah ich ihn – einen tapferen Mitreisenden im schwarzen T-Shirt. Was sich dort abspielte, war nicht mehr von dieser Welt. Sein Shirt existierte quasi nicht mehr, es war nur noch eine pulsierende Masse aus Mücken. Ich wollte ihn warnen, aber es war zu spät. Er gehörte nun ihnen.




Mein Tipp? Wenn ihr hinfahrt, rüstet euch, als würdet ihr in die tiefsten Sümpfe der Welt reisen. Oder überlegt einfach kurz, ob ihr vielleicht lieber vom Boot aus bewundert, wie schön diese Insel ist. Denn das ist sie – solange man nicht selbst als Snack endet.


Völlig zerstochen schleppten wir uns zurück an Bord, wo unser Skipper uns in Empfang nahm – mit schallendem Gelächter. Offenbar war unser jämmerlicher Zustand für ihn das Highlight des Tages. Wir sahen aus wie eine Mischung aus Streuselkuchen und einem lebenden Experiment für Mückenabwehrversagen.




Fazit: Die Seychellen sind wunderschön – solange man nicht auf die Idee kommt, sich als lebendes Mückensnack-Angebot zu verkleiden.

Segelabenteuer mit Abendbriefing – Wenn der Skipper zur Reiseleitung wird

Einer der schönsten Aspekte an unserer Katamaranreise war nicht nur das türkisfarbene Wasser, die paradiesischen Strände oder das sanfte Schaukeln des Boots – sondern unser Skipper. Denn er war nicht einfach nur derjenige, der uns von A nach B brachte, sondern quasi unser persönlicher Reiseleiter auf dem Wasser.

Segelabenteuer mit Abendbriefing – Wenn der Skipper zur Reiseleitung wird


Einer der schönsten Aspekte an unserer Katamaranreise war nicht nur das türkisfarbene Wasser, die paradiesischen Strände oder das sanfte Schaukeln des Boots – sondern unser Skipper. Denn er war nicht einfach nur derjenige, der uns von A nach B brachte, sondern quasi unser persönlicher Reiseleiter auf dem Wasser.


Jeden Abend, nach dem Essen, setzte er sich zu uns und nahm sich ausführlich Zeit, um die Route des nächsten Tages zu erklären. Wo würden wir morgens aufwachen? Welche Strände, Buchten oder Inseln erwarteten uns? Was gab es dort zu entdecken? Mit einer Mischung aus Erfahrung und Leidenschaft erzählte er uns von den besten Schnorchelspots, den schönsten Wanderwegen oder kleinen Geheimtipps, die man in keinem Reiseführer findet.


War das Wetter mal anders als geplant? Kein Problem. Dann wurde flexibel umdisponiert – immer mit einer neuen, durchdachten Lösung. Und das Beste: Wir waren nie einfach nur Mitreisende, die passiv abwarten mussten, wo es hingeht, sondern immer eingeweiht und Teil der Entscheidung.


Die Abende an Bord waren sowieso besonders. Neben den Routenbesprechungen wurde viel gelacht – was vielleicht auch daran lag, dass wir eine großartige Truppe waren. Drei andere Pärchen davon 2 aus Schweden, das machte die Reise nicht nur international, sondern auch unglaublich unterhaltsam. Die Atmosphäre war locker, lustig und harmonisch – genau so, wie man sich eine perfekte Katamaran-Crew vorstellt.



Seychellen: Wo die Regenzeit kommt, wenn sie will – und die Klimaanlage geht, wann sie muss

Die Seychellen im Oktober? Perfekte Reisezeit, hieß es. Kein Regen, nur Sonne, türkisblaues Wasser und tropisches Paradies pur. So stand es in den Reiseführern. Und ich, voller Vorfreude, dachte mir: Was soll da schon schiefgehen?


Nun ja, die Natur hatte da wohl andere Pläne.

Tagsüber war alles wie aus dem Katalog – puderweiße Strände, Palmen, die sich sanft im Wind wiegten, und Sonnenuntergänge, die selbst Instagram-Filter neidisch machen würden. Doch dann kam die Nacht. Und mit ihr die Erkenntnis, dass „kein Regen“ ein sehr dehnbarer Begriff sein kann.

Ich lag gemütlich in meiner Kabine auf dem Katamaran, die Fenster auf „Regeneinstellung“ gestellt – also so, dass eigentlich kein Wasser reinkommen sollte. Doch um drei Uhr morgens wurde ich von einem verdächtig nassen Gefühl geweckt. Nein, nicht von Schweiß (obwohl die Tropen durchaus ihren Beitrag leisteten), sondern von echtem, warmen Regenwasser.



Die Kabine? Ein Indoor-Pool. Meine Sachen? Fröhlich am Schwimmen. Und ich? Plötzlich mitten in einer nächtlichen Notfall-Putzaktion. Mit dem Charme eines überforderten Schiffsmatrosen wischte, trocknete und fluchte ich, während draußen der tropische Regen ein Konzert der Extraklasse spielte.

Doch Regen hin oder her – eines war sicher: warm war es trotzdem. In offiziellen Situationen schwitzte man sich elegant durch den Tag, und nachts gab es klaren Regen: Die Klimaanlage durfte erst ab 6 Uhr morgens wieder angeschaltet werden und verabschiedete sich abends um 22 Uhr pünktlich in den Feierabend. Während einige Mitreisende in einer Mischung aus Verzweiflung und Hitzeerschöpfung an Deck schliefen, hatte ich persönlich keine Probleme. Ich habe jede Nacht geschlafen wie ein Stein – ob in einer Tropensauna oder einem spontanen Indoor-Meer war dann auch egal.

Luxus Trift Minimalismus – Die große Küche der Lagune 620 vs. die Kombüse unseres kleinen Katamarans


Unser Abenteuer auf dem kleinen Katamaran hätte nicht schöner sein können – wäre da nicht eine Sache gewesen: die Küche. Oder besser gesagt, das, was unser Koch als „Küche“ bezeichnete.


Unser Koch – ein Mann von Welt, ein Künstler des Teigs, ein Architekt der französischen Frühstückskultur – stammte aus der großen Küche der Lagune 620. Dort, wo Backöfen majestätisch glühten, wo Croissants mit einer Perfektion aus dem Ofen kamen, dass selbst Pariser Boulanger vor Neid erblassten. Dort, wo Pfannkuchen nicht einfach Pfannkuchen waren, sondern duftende, goldbraune Meisterwerke.


Und dann … war da unsere kleine Küche. Eine Art kulinarisches Survival-Camp. Ein Zwei-Flammen-Gaskocher, der bei jeder Welle streikte, eine Mini-Arbeitsfläche, die gleichzeitig als Ablage für Taucherbrillen, Sonnencreme und gelegentlich auch für eine nasse Badehose diente. Der Backofen? Fehlanzeige. Der Teig? Eine vage Erinnerung an bessere Zeiten.


„In der Lagune 620“, seufzte unser Koch eines Morgens sehnsüchtig, während er versuchte, mit einer improvisierten Pfanne etwas zu erschaffen, das entfernt an ein Croissant erinnerte, „da konnte ich backen…“


Wir nickten verständnisvoll und kauten tapfer auf dem, was sich geschmacklich irgendwo zwischen Notration und Experimentalkunst bewegte. Es war nicht sein Fehler – es war schlicht die Tragik der minimalistischen Küche.


Aber dann geschah das Wunder: An einem Morgen, als die Sonne über den Seychellen aufging und unser Koch sich mit seinem Schicksal abgefunden hatte, präsentierte er uns stolz seine Pfannkuchen, zubereitet mit den begrenzten Mitteln, die die kleine Kombüse hergab.


„Ich nenne es: Lagune 620 trifft Robinson Crusoe!“


Wir brachen in Applaus aus. Denn was der kleinen Küche an Größe fehlte, machte unser Koch mit Kreativität und Charme wett. Und am Ende schmeckte alles noch ein bisschen besser – vielleicht wegen der salzigen Brise, vielleicht wegen der Freiheit der offenen See … oder einfach, weil wir wussten, dass er sein Bestes gab.




Praslin – Die Vielfalt der Natur erleben

Anse Georgette:

Ein abgelegener Strand, der nur durch einen Spaziergang oder Bootsausflug erreichbar ist. Das klare Wasser und die ruhige Atmosphäre machen ihn zu einem der schönsten Strände der Seychellen.


Baie Chevalier (Beach Anse Lazio):

Berühmt für seinen weißen Sand und das kristallklare Wasser, ist dieser Strand ideal für einen entspannten Tag in der Sonne oder ein erfrischendes Bad im Meer.

Praslin – Das Paradies der Seychellen


Die Insel Praslin, die zweitgrößte der Seychellen, ist ein wahres Juwel im Indischen Ozean und ein Ort, an dem sich Ruhe und Schönheit auf unvergleichliche Weise vereinen. Mit ihren sanften Hügeln, den weißen Sandstränden und dem türkisfarbenen Wasser wirkt Praslin wie aus einem Traum, ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint.


Die Strände der Insel sind ein wahres Paradies. Besonders der weltberühmte Anse Lazio, mit seinem feinen, weißen Sand und dem klaren Wasser, zählt zu den schönsten Stränden der Erde. Der feine Sand unter den Füßen, die Wellen, die sanft ans Ufer schlagen, und das Meer, das in schillernden Blautönen leuchtet – hier fühlt sich jeder Moment wie ein unvergessliches Geschenk an. An solchen Orten scheint es, als ob die Welt für eine Weile einfach innehält, als ob nur der Augenblick zählt.


Abseits der Strände ist die Insel ein Ort der Ruhe und Entspannung. Die Natur auf Praslin ist üppig und vielfältig, und die grünen Hügel der Insel bieten eine atemberaubende Aussicht auf das umgebende Meer. Der Duft von exotischen Blumen liegt in der Luft, und das sanfte Rascheln der Palmenblätter sorgt für eine beruhigende Atmosphäre, die den Alltag vergessen lässt.

Praslin – Das Paradies der Seychellen


Die Insel Praslin, die zweitgrößte der Seychellen, ist ein wahres Naturwunder im Indischen Ozean und ein Ort, an dem sich Ruhe und Schönheit auf unvergleichliche Weise vereinen. Mit ihren sanften Hügeln, den weißen Sandstränden und dem türkisfarbenen Wasser wirkt Praslin wie aus einem Traum.


Die Strände der Insel sind ein wahres Paradies. Besonders der weltberühmte Anse Lazio, mit seinem feinen, weißen Sand und dem klaren Wasser, zählt zu den schönsten Stränden der Erde. Der feine Sand unter den Füßen, die Wellen, die sanft ans Ufer schlagen, und das Meer, das in schillernden Blautönen leuchtet – hier fühlt sich jeder Moment wie ein unvergessliches Geschenk an. An solchen Orten scheint es, als ob die Welt für eine Weile einfach innehält, als ob nur der Augenblick zählt.


Abseits der Strände ist die Insel ein Ort der Ruhe und Entspannung. Die Natur auf Praslin ist üppig und vielfältig, und die grünen Hügel der Insel bieten eine atemberaubende Aussicht auf das umgebende Meer. Der Duft von exotischen Blumen liegt in der Luft, und das sanfte Rascheln der Palmenblätter sorgt für eine beruhigende Atmosphäre.


Auf Praslin gibt es kaum Hektik, nur die leise Melodie der Natur. Der Klang des Windes in den Palmen, das Plätschern der Wellen und das Zwitschern der Vögel sind die einzigen Begleiter auf der Insel. Der Sonnenuntergang taucht den Himmel in ein spektakuläres Farbenmeer, und die Nächte sind von einer Stille geprägt, die fast mystisch wirkt.


Die Insel ist mehr als nur ein Urlaubsziel – sie ist ein Rückzugsort, der die Seele nährt und den Geist beruhigt. Hier, in dieser natürlichen Schönheit, findet man die Einfachheit des Lebens in ihrer schönsten Form. Jeder Tag auf Praslin ist eine Einladung, die Schönheit der Welt in vollen Zügen zu genießen und sich ganz der Ruhe und dem Frieden dieses tropischen Paradieses hinzugeben.


Vallee de Mai:

Ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein wahres Paradies für Wanderer. Der üppige Palmenwald beherbergt die seltene Coco de Mer und bietet atemberaubende Ausblicke.

Ein unvergesslicher Moment im Regenwald – Der überraschende Regen

Obwohl wir im Oktober eigentlich in der Trockenzeit auf den Seychellen waren, hatten wir das Glück, genau zu dem Zeitpunkt im Regenwald zu sein, als der Regen plötzlich einsetzte. Es war ein faszinierendes Erlebnis, mitten in dieser grünen, üppigen Natur von einem warmen Sommerregen überrascht zu werden.

Während wir durch den Regenwald wanderten und die riesigen Palmenwedel betrachteten, konnte man förmlich spüren, wie das Wasser langsam die Blätter hinunterlief und den Boden erreichte. Der Regen war angenehm warm, fast wie ein erfrischendes Bad in der Natur. Wir liefen weiter, das plätschernde Wasser begleitete uns, und es fühlte sich an, als wären wir in einer anderen Welt. Es war eine so unbeschwerte und zugleich magische Erfahrung, inmitten dieses tropischen Paradieses von den natürlichen Elementen umhüllt zu werden.

Als wir dann die Krokodil-Bucht besichtigten, setzte der Regen immer noch ein sanftes Rauschen fort. Diese Momente – der Regen, die tropische Vegetation und die stille Schönheit des Waldes – machten den Besuch noch einzigartiger und vollkommen perfekt. Es war ein Erlebnis, das wir nicht hätten planen können, aber das es zu einem der schönsten und unvergesslichsten Teile der Reise machte.
Die Coco de Mer ist eine der faszinierendsten und einzigartigsten Pflanzen der Welt und gleichzeitig ein Wahrzeichen der Seychellen. Diese außergewöhnliche Frucht, die auf den Inseln Praslin und Curieuse wächst, ist nicht nur aufgrund ihrer imposanten Größe von bis zu 30 Kilogramm bemerkenswert, sondern auch wegen ihrer ikonischen Form, die an eine weibliche Silhouette erinnert. Sie ist der größte Samen, den eine Pflanze produziert, und wird deshalb häufig als Naturwunder bezeichnet. Ihre markante Form und die enorme Größe machen sie zu einem begehrten Objekt, das auf den Seychellen als Symbol für Fruchtbarkeit und das paradiesische Leben gilt.


Im Gegensatz zu dem, was man vielleicht erwartet, ist die Coco de Mer in ihrer natürlichen Form für den Menschen nicht essbar. Der Samen der Frucht muss speziell aufbereitet werden, bevor er verarbeitet werden kann. Es ist sogar strengstens verboten, die Frucht zu essen, und die Einheimischen konsumieren sie nur an besonderen Feiertagen oder festlichen Anlässen. Traditionell wird die Coco de Mer eher in zeremoniellen Kontexten oder zu besonderen Feierlichkeiten genutzt und nicht als alltägliches Nahrungsmittel.


Trotz ihrer Unzugänglichkeit als Nahrungsmittel hat die Coco de Mer auf den Seychellen eine besondere Bedeutung und ist ein wichtiges kulturelles Symbol. Sie wird auf den Märkten und in Souvenirläden verkauft – häufig in einer verarbeiteten Form, wie zum Beispiel als Dekorationsobjekt oder als Miniaturausgabe. Diese Miniaturen, die in verschiedenen Größen erhältlich sind, reichen von kleinen Anhängern bis hin zu größeren Stücken, die als exklusives Andenken dienen. Wer jedoch ein echtes, intaktes Exemplar der Coco de Mer besitzen möchte, kann damit rechnen, mehrere tausend Euro dafür zu zahlen. So wird die Frucht, insbesondere in ihrem natürlichen Zustand, zu einem äußerst kostbaren Objekt. Es ist keine Seltenheit, dass man in den Geschäften oder am Flughafen leer ausgelegte Coco de Mer zu Preisen von bis zu 6.000 Euro finden kann.


Die Coco de Mer ist auf den Seychellen streng geschützt, und ihre Ernte unterliegt strengen Regeln, um die Pflanze vor Übernutzung zu bewahren. Wer die Frucht in ihrer natürlichen Umgebung erleben möchte, sollte einen Besuch im Vallée de Mai Nationalpark auf Praslin einplanen, wo die Coco de Mer in ihrer ursprünglichen Form gedeiht und bewundert werden kann. Es ist ein Ort von außergewöhnlicher Schönheit und Natur, der gleichzeitig das Erbe dieser einzigartigen Pflanze bewahrt. Die Coco de Mer ist nicht nur ein Symbol für die Seychellen, sondern auch ein faszinierendes Beispiel für die Wunder der Natur, die in dieser paradiesischen Umgebung noch in ihrer ursprünglichen Form existieren.

Eden Island Marina Praslin:

Die Marina auf Praslin ist ein exklusiver Ort mit Restaurants, Geschäften und wunderschönen Yachten. Ein guter Ort, um einen Abend zu verbringen und das Flair der Insel zu genießen.


Saint Pierre – Ein wahres Schnorchelparadies

Saint Pierre ist eine kleine Insel, die perfekt für Schnorcheltouren geeignet ist. Das kristallklare Wasser und die reichen Korallenriffe bieten eine unglaubliche Unterwasserwelt, die es zu entdecken gilt.

Nur wenige Minuten mit dem Boot von Praslin entfernt, liegt die kleine Insel Saint-Pierre – ein wahres Paradies für Schnorchel-Liebhaber. Diese unbewohnte Insel ist ein Geheimtipp für alle, die die Unterwasserwelt der Seychellen in ihrer vollen Pracht erleben möchten. Die Gewässer rund um Saint-Pierre sind ein farbenfrohes, lebendiges Ökosystem, das mit einer erstaunlichen Vielfalt an Meeresbewohnern gesegnet ist.


Schon beim Schnorcheln in den kristallklaren Gewässern rund um die Insel eröffnet sich eine faszinierende Unterwasserwelt. Hier kann man inmitten von Korallenriffen schwimmen, die in allen Farben des Regenbogens leuchten. In den warmen, türkisfarbenen Gewässern tummeln sich unzählige tropische Fische – von leuchtend bunten Clownfischen und zarten Schmetterlingsfischen bis hin zu majestätischen Rochen, die anmutig durch das Wasser gleiten. Auch riesige Meeresschildkröten lassen sich hier oft beobachten, wie sie gemächlich durch die Gewässer ziehen.

Die Sicht unter Wasser ist beeindruckend klar, und selbst die kleinsten Details der Unterwasserwelt sind sichtbar – von den filigranen Korallenformationen bis hin zu den bunten, tanzenden Fischen. Es ist ein Ort, an dem man das Gefühl hat, direkt in die Tiefen des Meeres einzutauchen und mit der Natur in einem ungestörten Einklang zu stehen.


Ein weiteres Highlight von Saint-Pierre sind die farbenfrohen Fischschwärme, die in den flachen Gewässern rund um die Insel wie ein lebendes, atmendes Mosaik durch das Wasser ziehen. Die Vielfalt der Meeresbewohner macht diesen Ort zu einem wahren Paradies für Fotografen und Naturliebhaber. Man könnte stundenlang im Wasser treiben und die Schönheit der Unterwasserwelt genießen, ohne sich je zu langweilen.



Die Insel Saint-Pierre ist nicht nur ein Ziel für Schnorcheler, sondern auch ein Ort der Ruhe und Entspannung. Hier kann man an den abgelegenen Stränden die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen – immer in der Nähe eines der faszinierendsten Schnorchelparadiese der Seychellen.


Schnorcheln auf den Seychellen – Ein zweischneidiges Erlebnis


Die Seychellen bieten zweifellos einige der beeindruckendsten Schnorchelspots der Welt. Das kristallklare Wasser und die unglaubliche Sichtweite unter Wasser sind atemberaubend. Es gibt Momente, in denen man einfach das Gefühl hat, in einem echten Paradies zu schwimmen. Doch bei all der Schönheit gibt es auch etwas, das mir besonders aufgefallen ist und das meine Erfahrung ein wenig getrübt hat: die Korallen.


Verglichen mit meinen Schnorchelabenteuern auf den Malediven war ich auf den Seychellen ein wenig enttäuscht, als ich die Korallenriffe sah. Auf den Malediven sind die Korallen erstaunlich lebendig und farbenfroh, mit einer unglaublichen Vielfalt an Meereslebewesen, die in gesunden, intakten Riffen leben. Auf den Seychellen war der Zustand vieler Korallenriffe jedoch nicht der gleiche. An vielen Stellen lagen zerbrochene Korallen und verblasste Riffe am Boden, was ich wirklich schade fand. Diese grauen, abgestorbenen Teile unter Wasser erinnerten mich daran, wie fragil diese einzigartigen Ökosysteme sind und wie wichtig es ist, sie zu schützen.


Ich möchte jedoch nicht, dass dies den gesamten Eindruck des Schnorchelns auf den Seychellen trübt – das Wasser war unglaublich klar, die Vielfalt an Fischen und Meereslebewesen war fantastisch, und es gab viele Stellen, an denen man einfach nur staunen konnte. Aber die Korallen selbst – das war wirklich ein Moment der Traurigkeit und Enttäuschung.

Curieuse – Ein Insel-Abenteuer

Bucht Anse Possession:

Curieuse ist bekannt für seine frei herumlaufenden Riesenschildkröten. Die Bucht Anse Possession bietet die perfekte Gelegenheit, diese faszinierenden Tiere zu beobachten und inmitten einer unberührten Natur zu wandern.

Curieuse Island – Ein Paradies für Schildkröten (und für mich)

Wenn es einen Ort auf den Seychellen gibt, der mich wirklich verzaubert hat, dann war es Curieuse Island – insbesondere die Bucht Anse Possession. Diese Insel ist nicht nur wunderschön, sondern auch Heimat einer ganz besonderen Bewohner-Gruppe: Riesenschildkröten. Und nicht nur ein paar – Hunderte!

Schon beim Ankommen hatte ich das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Türkisblaues Wasser, üppige Vegetation und überall gemütlich schlendernde Schildkröten, die sich von nichts aus der Ruhe bringen lassen. Man kann sie aus nächster Nähe beobachten, sie fressen sehen, ihnen beim gemächlichen Umherwandern zuschauen – und wenn man Glück hat, wird man sogar Zeuge eines lauten Schildkrötengesprächs (ja, sie können echt Geräusche machen!).

Aber es ist nicht nur die Tierwelt, die Curieuse Island so besonders macht. Die Natur hier ist einfach atemberaubend – von den dichten Mangrovenwäldern bis hin zu den beeindruckenden Granitfelsen, die sich perfekt in die Landschaft einfügen. Die Mischung aus Wildnis, Strand und Tierwelt macht diesen Ort magisch.

Für mich war der Besuch auf Curieuse ein absolutes Highlight der Reise. Diese Insel ist ein Muss für alle Naturliebhaber – und definitiv einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe.

Little Sister – Ein verstecktes Plätzchen

Little Sister ist eine kleine, abgelegene Insel, die man auf einer privaten Bootstour besuchen kann. Sie bietet unberührte Strände und wunderschöne Schnorchelmöglichkeiten.



Little Sister – Ein verstecktes Paradies der Seychellen


Little Sister ist die perfekte Definition eines tropischen Naturwunders. Der weiße Sandstrand, der sich entlang der Küste schlängelt, ist von Palmen gesäumt, die sanft im Wind wiegen.


Die Insel bietet nicht nur eine herrliche Aussicht auf die benachbarten Inseln, sondern auch eine friedliche Abgeschiedenheit, die sie zu einem perfekten Ort für Ruhe und Entspannung macht. Der Tag auf der Insel vergeht langsam und ruhig, sodass du Zeit hast, die Schönheit der Umgebung zu genießen, die Seele baumeln zu lassen und in der Stille der Natur zu verweilen.

Ein weiteres Highlight von Little Sister ist die Nähe zur Insel Big Sister und der Curieuse Marine National Park, was den Besuch von Little Sister zu einem perfekten Teil eines Insel-Hoppings macht.

Little Sister ist ein wahres Paradies für alle, die ein verstecktes, unberührtes Inselrefugium suchen. Die Ruhe, die üppige Natur und die bezaubernde Unterwasserwelt machen sie zu einem einmaligen Erlebnis.


Big Sister:

Es gibt Orte, die man nie vergisst. Big Sister Island ist einer davon. Diese private Insel ist ein echter Geheimtipp – ein verstecktes magisches stück Erde abseits der bekannten Routen. Der Eintritt ist nicht gerade günstig, aber ganz ehrlich? Jeden Cent wert.


Schon beim Betreten wusste ich: Das hier ist der perfekte Ort. Weicher, grüner Rasen, dichte Palmen, eine paradiesische Ruhe – und dann dieser Strand. Ich habe viele Strände gesehen, aber dieser hier war der schönste meines Lebens. Das Wasser? Unwirklich türkis, fast leuchtend. Der Sand? Feiner und weißer als in jeder Vorstellung. Es sah aus, als hätte jemand Photoshop in der Realität angewendet.


Leider war uns das Schwimmen nicht erlaubt – die Wellen waren zu hoch, die Strömung zu stark. Aber selbst ohne ins Wasser zu gehen, war es ein unglaubliches Erlebnis. Ich stand einfach nur da, schaute auf diese atemberaubenden Farben und dachte: Wenn es irgendwo ein Paradies auf Erden gibt, dann genau hier.


Big Sister Island ist kein Ort, den man zufällig besucht – aber wenn man die Chance hat, sollte man sie ergreifen. Denn so einen perfekten, unberührten Fleck findet man nur einmal im Leben.

Big Sister Island – Ein exklusives Paradies der Seychellen


Im Indischen Ozean, in unmittelbarer Nähe von La Digue und Curieuse, liegt die exklusive Big Sister Island, ein wahres Paradies, das sich durch seine Abgeschiedenheit und natürliche Schönheit auszeichnet. Diese Privatinsel ist der Inbegriff von Ruhe und Luxus, fernab der touristischen Pfade, und bietet eine einmalige Gelegenheit, die Seychellen in ihrer ursprünglichsten Form zu erleben.


Die Insel selbst ist von unberührter Schönheit, umgeben von kristallklarem Wasser und einem feinen, weißen Sandstrand, der von üppiger Vegetation und majestätischen Granitfelsen gesäumt ist. Big Sister Island ist für diejenigen ein ideales Ziel, die ein exklusives Inselerlebnis suchen – ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen und sich inmitten der Natur völlig entfalten kann.


Ein besonderer Reiz von Big Sister ist die Abgeschiedenheit. Die Insel ist nur über private Boote erreichbar.
Die Privatinsel ist der ideale Ort für einen luxuriösen Inselaufenthalt, für romantische Auszeiten oder für diejenigen, die das wahre Paradies der Seychellen erleben möchten. Die Insel ist nicht nur ein exklusiver Rückzugsort, sondern auch ein Ort, an dem man die Natur hautnah erleben kann – sei es beim Schnorcheln, Wandern oder einfach beim Entspannen am Strand.


Big Sister Island ist ein exklusives Refugium, das den wahren Luxus der Seychellen verkörpert: Privatsphäre, unberührte Schönheit und eine einzigartige Möglichkeit, das Paradies in seiner reinsten Form zu genießen.




Einer der Höhepunkte unserer Reise war zweifellos die Zeit, die wir an Bord des Katamarans verbrachten. Jeden Tag hatten wir die Angel draußen, in der Hoffnung, dass sich der ein oder andere Fisch bei uns blicken lässt – und das taten sie tatsächlich! Es war ein unglaubliches Gefühl, den frisch gefangenen Fisch sofort an Bord zu genießen. Das pure, unverfälschte Frische des Fisches war ein wahres Geschmackserlebnis, das vor allem Fischliebhaber begeistert. Der Genuss war einfach unbeschreiblich!


An einem dieser Tage, während wir an einer Stelle mit besonders klarem Wasser anlegten, hatten wir das Glück, eine beeindruckende Menge an Fischen zu sehen. Besonders faszinierend war die Begegnung mit mehreren Lemon-Hai-Arten, die elegant durch das Wasser glitten. Neugierig wie ich war, fragte ich den Koch, ob ich ein Stück Fisch bekommen könnte, um den Hai näher anzulocken. Der Skipper war allerdings wenig begeistert und warnte mich: “Kein Hai, keine Haie!” Doch der Koch, mit einem schelmischen Lächeln, meinte nur: “Komm, ich gebe dir etwas!”


Und so nahm das Abenteuer seinen Lauf: Mit dem Köder in der Hand war es nur eine Frage der Zeit, bis der Hai blitzschnell zuschlug. Es war beeindruckend, wie schnell er den Köder ergriff und genauso schnell wieder im tiefen Wasser verschwand. Der ganze Moment war so faszinierend, dass ich ihn mit meiner GoPro unter Wasser festhielt – und das Tempo des Hais war wirklich atemberaubend.


Was diesen Moment noch besonderer machte, war die Tatsache, dass wir dafür sorgten, den Hai nicht zu verletzen. Die Haken, die wir verwendeten, waren speziell dafür gemacht, den Tieren nicht zu schaden. Es war ein Moment des Staunens und des Respekts für die Unterwasserwelt, den ich nie vergessen werde. Das ist das wahre Abenteuer des Meeres: die unbändige Natur in all ihrer Schönheit und Geschwindigkeit zu erleben.


Wir sind erfahren, verlässlich sowie fokussiert auf gute Ergebnisse und wissen es zu schätzen, mit großartigen Kunden zusammenzuarbeiten.

Ich bin erfahren, verlässlich sowie jederzeit auf gute Ergebnisse fokussiert und weiß es zu schätzen, mit großartigen Kunden zusammenzuarbeiten.

Das hier ist der erste Text, den Leute sehen, wenn sie auf deine Webseite kommen. Hier kannst du gut einen kurzen Satz oder Slogan einfügen, der auf knackige Weise dein Unternehmen beschreibt.

Marianne – Ein Paradies für Naturliebhaber

Marianne ist ein weiteres Inseljuwel, das noch weitgehend unberührt ist. Hier kann man die Natur in ihrer reinsten Form erleben – fernab von Touristenmassen und Hektik.

Marianne Island – Die unbeschreibliche Schönheit der Seychellen.
Es gibt Orte, für die Worte einfach nicht ausreichen. Marianne Island ist genau so ein Ort. Diese Insel ist nicht nur ein weiteres tropisches Fleckchen Erde – sie ist magisch, wild und atemberaubend schön.

Schon die Ankunft ist ein Erlebnis: riesige Granitfelsen, sattgrüne Vegetation und das türkisfarbene Wasser, das sich in allen erdenklichen Blautönen spiegelt. Die Insel ist fast unberührt, ein kleines Naturwunder mitten im Indischen Ozean. Und genau das macht sie so besonders.


Ob über oder unter Wasser – die Natur hier ist einfach spektakulär. Die Küste ist geprägt von dramatischen Felsformationen, weiten Stränden und versteckten Buchten, die aussehen, als wären sie aus einem Traum entsprungen. Doch das wahre Highlight wartet unter der Wasseroberfläche: Schnorcheln und Tauchen rund um Marianne Island ist wie ein Eintritt in eine andere Welt. Farbenfrohe Korallenriffe, riesige Fischschwärme, elegante Rochen – mit etwas Glück begegnet man sogar Haien, die majestätisch durch das kristallklare Wasser gleiten.

Es gibt viele schöne Orte auf den Seychellen, aber Marianne Island hat etwas ganz Besonderes. Eine wilde, ungezähmte Schönheit, die einen sprachlos macht. Wer die Chance hat, diese Insel zu besuchen, sollte sie unbedingt nutzen – denn es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so roh, so rein und so beeindruckend sind wie dieser.

La Digue – Der Charme einer alten Welt

Anse Source d‘Argent:

Einer der bekanntesten Strände der Seychellen, der durch seine Felsenformationen und das ruhige Wasser beeindruckt. Perfekt für einen entspannten Tag unter der tropischen Sonne.

Veuve Nature Reserve:

Das Veuve-Naturreservat ist der Lebensraum der endemischen Schwarzkopf-Fliegenschnäpper. Ein wunderschöner Ort für Naturbeobachtungen und Wanderungen.

Anse Severe:

Ein weiterer herrlicher Strand, ideal für einen Spaziergang oder ein Bad im warmen, klaren Wasser.

Mit dem Fahrrad ins Abenteuer


Gleich nach meiner Ankunft habe ich mir ein Fahrrad gemietet – die wohl beste Entscheidung des Tages. Damit ließ sich die Insel perfekt erkunden, und schon nach wenigen Minuten war ich mittendrin in dieser traumhaften Naturkulisse. Palmen säumten die Wege, immer wieder tauchten kleine Buchten mit türkisblauem Wasser auf, und überall gab es etwas zu entdecken.


Natur pur und kulturelle Highlights


Einer meiner ersten Stopps war ein Nationalpark, in dem ich durch dichte Vegetation spazierte und zahlreiche Tiere beobachtete. Danach ging es weiter zu einer Bildergalerie, die die Schönheit der Seychellen perfekt einfing, und zu einem kleinen Betrieb, in dem ich erlebte, wie Kokosöl hergestellt wird. Natürlich durfte eine frische Kokosnuss dabei nicht fehlen – direkt aus der Schale getrunken, schmeckte sie besser als je zuvor.
Gigantische Felsen & traumhafte Strände


La Digue ist bekannt für seine spektakulären Granitfelsen, und ein ganz besonderer war der berühmte Black Rock. Diese gewaltige Felsformation ragte majestätisch in den Himmel und bot eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst. Ich schlenderte ewig lang an diesen einzigartigen Felsen entlang, genoss die Ausblicke und fühlte mich einfach nur frei und angekommen.


Ein Zwischenstopp bei Rapunzel


Auf dem Rückweg stieß ich auf einen kleinen Laden mit dem klangvollen Namen “Rapunzel”. Die Besitzerin verkaufte selbstgemachte Gewürze, Vanille, Curry und andere Köstlichkeiten – ein Paradies für alle, die ein Stück Seychellen mit nach Hause nehmen wollten. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und nahm ein paar der duftenden Gewürze mit.

Hunde, Wasser und das Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein

Auf La Digue laufen viele freundliche Hunde herum, die sich frei bewegen dürfen. Obwohl es ihnen dort sehr gut geht, tat es mir leid, sie in der Wärme hecheln zu sehen – also hielt ich an, um ihnen etwas Wasser zu geben. Ein kleiner Moment, der mir zeigte, wie besonders diese Insel ist: Hier ist das Leben entschleunigt, herzlich und einfach nur wunderschön.

Schwanken zwischen Festland und Katamaran

Nach so einem herrlichen Tag auf La Digue ging es zurück auf das Festland. Doch da war etwas merkwürdiges: Wenn man die ganze Zeit auf einem Katamaran unterwegs war, hatte man fast das Gefühl, auch nach dem Verlassen des Bootes noch ein wenig zu schwanken. Der Boden unter den Füßen fühlte sich plötzlich anders an – fast als ob man immer noch auf dem Wasser unterwegs wäre. Ein kleines Erlebnis, das einem das Gefühl gab, nie wirklich “fest” angekommen zu sein.

Den Rest des Tages radelte ich einfach weiter, entlang der Küste, durch kleine Dörfer, vorbei an Stränden, die fast unwirklich schön waren. La Digue ist ein Traum – eine Insel, die man nicht nur besucht, sondern erlebt. Und für mich war es definitiv einer der schönsten Tage meiner Reise.


Vom Wasser aus gesehen, war der Sonnenuntergang eine wahre Farbenpracht. Der Himmel verwandelte sich in leuchtende Rottöne, warme Orangen und sanfte Violetttöne, die sich langsam in das dunkle Blau der Nacht mischten. Es fühlte sich fast surreal an, während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand und das Meer in goldene und kupferfarbene Reflexionen tauchte. Die Stille, nur unterbrochen vom sanften Schaukeln des Katamarans, trug nur noch mehr zur Magie bei.


Diese Sonnenuntergänge auf den Seychellen haben für mich etwas Einzigartiges. Es war nicht nur der Anblick, sondern das Gefühl, auf dem offenen Wasser zu sein, umgeben von der Unendlichkeit des Ozeans, das eine fast meditative Ruhe verbreitete. Es war ein Moment, in dem man einfach innehalten musste, um die Schönheit in ihrer reinsten Form zu erleben.


Heute, wenn ich an die Seychellen zurückdenke, vermisse ich diese magischen Sonnenuntergänge mehr als alles andere. Kein Ort hat mich bisher mit so einer intensiven Farbenpracht und einer solchen Atmosphäre verzaubert. Sie bleiben ein unvergessliches Erlebnis, das in meinem Herzen weiterlebt – und ein Grund mehr, warum ich irgendwann wieder dorthin zurückkehren möchte.

Félicité: Ein tropisches Paradies mit wilder Seele


Mitten im Indischen Ozean, umgeben von smaragdgrünem Wasser und gesäumt von Granitfelsen, liegt die kleine, aber atemberaubende Insel Félicité. Sie gehört zu den Seychellen und ist eine wahre Oase der Ruhe – ein Ort, an dem die Natur in ihrer ursprünglichsten Form erhalten geblieben ist.


Félicité ist vor allem für ihre unberührten Strände, dichten Kokospalmenwälder und faszinierenden Korallenriffe bekannt. Wer hierherkommt, findet nicht nur traumhafte Buchten mit weißem Sand, sondern auch eine außergewöhnliche Unterwasserwelt. Besonders Taucher und Schnorchler schwärmen von den Gewässern rund um die Insel. Und ja – hier gibt es Haie!

Ein Paradies für Taucher – und Haie!


Die Gewässer rund um Félicité sind reich an marinem Leben. Neben bunten Fischschwärmen, Rochen und Meeresschildkröten kann man hier regelmäßig Riffhaie beobachten. Besonders häufig trifft man auf Schwarzspitzen- und Weißspitzen-Riffhaie, die für den Menschen völlig ungefährlich sind. Wer etwas Glück hat, kann sogar auf größere Haie wie den majestätischen Walhai treffen, der in den warmen Gewässern der Seychellen heimisch ist.


Luxus trifft auf Natur


Félicité ist nicht nur ein Traumziel für Naturliebhaber, sondern auch für alle, die einen Hauch von Exklusivität suchen. Die Insel beherbergt das luxuriöse Six Senses Zil Pasyon, ein Resort, das perfekt in die Natur eingebettet wurde. Hier kann man in stilvollen Villen wohnen, die einen atemberaubenden Blick auf den Ozean bieten, während man sich von den Geräuschen der Wellen in den Schlaf wiegen lässt.


Trotz des Luxus bleibt Félicité ein Ort, an dem die Natur im Mittelpunkt steht. Ein Großteil der Insel ist von dichtem Tropenwald bedeckt, in dem seltene Vögel, Flughunde und Riesenschildkröten leben. Wanderwege führen durch die üppige Vegetation und bieten spektakuläre Panoramen über den Ozean.

Ein Geheimtipp für Reisende


Im Vergleich zu den bekannteren Seychellen-Inseln wie Mahé, Praslin oder La Digue ist Félicité noch ein echter Geheimtipp. Die Insel ist nicht mit dem Massentourismus überlaufen, sondern bewahrt ihren exklusiven und wilden Charme. Wer hierherkommt, taucht in eine Welt ein, die von Ruhe, Natur und purer Schönheit geprägt ist.


Ob du auf der Suche nach einem luxuriösen Rückzugsort, einem Abenteuer unter Wasser oder einfach nur nach einem der schönsten Strände der Welt bist – Félicité wird dich nicht enttäuschen.

 Mahé – Abschluss einer unvergesslichen Reise

Meine unvergessliche Reise auf den Seychellen endete mit einem wundervollen Abschluss auf Mahé. Die letzte Nacht verbrachten wir im Hafen, genossen die ruhige Atmosphäre und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Der Blick auf das funkelnde Wasser und die sanfte Brise machten diesen Moment zu etwas ganz Besonderem. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von unserem Schiff und machten uns direkt auf den Weg zum Flughafen. Dort gönnten ich mir noch eine entspannte Zeit in der Flughafenlounge, bevor es schließlich zurück nach Hause ging. Mit vielen schönen Erinnerungen und Erlebnissen im Gepäck trat ich die Heimreise an – die Seychellen werden mich sicherlich noch lange begleiten.

Zum Abschluss dieser Reise kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Seychellen zu den beeindruckendsten Orten gehören, die ich je besucht habe. Die Strände – mit ihrem puderweißen Sand und dem glasklaren Wasser – haben mir immer wieder den Atem geraubt. Aber das Besondere an dieser Reise war für mich, das ganze Paradies aus der Perspektive eines Segelkatamarans zu erleben.


Es war eine intime Atmosphäre, da wir wirklich nur eine kleine Gruppe waren, und das machte die Reise so besonders. Auf dem Katamaran zu sein, fühlte sich wie eine Flucht aus der Welt an – nur das Rauschen des Wassers, der Wind in den Segeln und die unendliche Weite des Ozeans. Der Blick von Bord auf die Inseln und das schimmernde Wasser war atemberaubend. Das türkisfarbene Meer, die unzähligen Blautöne, die sich je nach Tiefe und Licht immer wieder veränderten – es war ein wahres Farbenspiel, das man so schnell nicht vergisst.


Und dann das Schnorcheln! Es war wie das Eintauchen in eine andere Welt. Die Farben der Korallen, die Schwärme von bunten Fischen, die langsamen Bewegungen der Schildkröten – alles um uns herum war lebendig und faszinierend. Man konnte förmlich spüren, wie die Natur in diesem unberührten Zustand noch immer ungehindert gedeiht.


Es war eine Erfahrung, bei der man sich vollkommen mit der Natur verbunden fühlt. Der Katamaran brachte uns zu den abgelegenen Inseln, die sonst vielleicht kaum jemand zu Gesicht bekommt, und von dort aus konnte man das wahre Paradies in seiner vollen Pracht erleben. Auf dem Wasser zu sein, war nicht nur eine Reise zwischen Inseln – es war eine Reise in eine andere Welt, die einen für immer prägt.


Ich werde nie vergessen, wie ich auf dem Katamaran stand, den Wind im Gesicht spürte und die Aussicht auf das endlose Blau des Ozeans genoss, während ich das Gefühl hatte, in einem Traum zu leben. Diese Reise war etwas ganz Besonderes und hat mir gezeigt, wie beeindruckend und zugleich beruhigend die Natur sein kann, wenn man ihr in ihrer vollen Schönheit begegnet.


Die Seychellen bieten so viel mehr als nur paradiesische Strände – sie sind ein wahres Naturwunder, das es zu entdecken gilt. Ob beim Schnorcheln, Wandern oder einfach beim Genießen der malerischen Landschaften, jede Insel hat ihren eigenen Charme. Ich hoffe, dieser Blog inspiriert euch dazu, die Seychellen ebenfalls zu besuchen und unvergessliche Erlebnisse zu sammeln.